Der HIV-Selbsttest für zu Hause. Einfach und sicher?

26.02.2019 | 
Björn Beck |

Seit ein paar Monaten ist nun auch in Deutschland der Selbsttest auf HIV in Apotheken und Drogerien verkäuflich, im Netz konnte man ihn ohnehin schon länger bestellen. Bisher musste man um einen HIV-Test zu machen zur Aidshilfe, zum Gesundheitsamt oder in eine Arztpraxis gehen. Dort war in jedem Fall eine Beratung Teil des Procederes und auch bei der Mitteilung des Ergebnisses war man nicht allein – besonders im Falle eines positiven Tests. Soweit die Theorie, denn gerade Gesundheitsämter geben einem gern eine Identifikationsnummer mit, unter der man dann telefonisch sein Ergebnis mitgeteilt bekommt. Dann ist man im besten Fall auch zu Hause. Der Exacto-Test trägt das Kampagnen-Logo „Kein Aids für alle“ der Deutschen Aidshilfe und ihm liegen Informationen und Hinweise auf Beratungsstellen bei, sollte der Test positiv ausfallen.

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„Lust im Rausch“ oder „ChemSex“? Wie kann man sich schützen?

19.02.2019 | 
Björn Beck |

Wer auf Dating-Portalen unterwegs ist, findet in den Profilen immer wieder Hinweise wie „chemsfriendly“ oder „Party & play“ (PnP). Dieser Code zeigt an, dass gewünscht ist, sexuellen Rausch mit Rausch durch Substanzen zu verbinden. Allerdings können die Hinweise auch subtiler sein, wie beispielsweise die Großschreibung der Ts im TexT. Hier signalisierT der Sender, dass der Konsum von „Tina“, Crystal Meth oder chemisch: Methamphetamin gewünscht ist. Dabei ist nicht alles gleich „ChemSex“, also Sex im Rausch von Crystal Meth, Mephedron, Ketamin oder GBL/GHB. Bereits beim Konsum von Alkohol, um Schüchternheit zu überwinden, wird ein Hilfsmittel benutzt um das Verhalten so zu beeinflussen. In diesem Artikel soll der Einsatz von Substanzen beim Sex reflektiert werden und wie man sich dabei vor Risiken schützen kann. Der Konsum von Drogen birgt immer auch Risiken.

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Stellenausschreibung Aidshilfe Gießen e.V.

29.01.2019 | 
Holger Kleinert |

Die Aidshilfe Gießen e.V. sucht zum 01.04.2019 für eine unbefristete Vollzeitstelle (40 Std.W.) eine*n

Dipl. Sozialarbeiter*in (oder vergleichbare Qualifikation)
• Beratung zu HIV/Aids
• Begleitung von Menschen mit HIV/Aids
• Beratung zu Themen aus dem Kreis LSBT*IQ und Migration
• Ambulantes Betreutes Wohnen
• Fundraising und Veranstaltungsorganisation

oder

Pädagogische*n Mitarbeiter*in, Fundraiser*in
• Beratung zu HIV/Aids
• Beratung zu Themen aus dem Kreis LSBT*IQ und Migration
• Unterstützung bei der Erledigung sozialrechtlicher Angelegenheiten
• Fundraising und Veranstaltungsorganisation

Die Identifikation mit den Leitbildern und Arbeitsansätzen der Aidshilfen, einen Führerschein und PKW sowie gute MS-Office Kenntnisse setzen wir voraus. Wir begrüßen ausdrücklich die Bewerbung von Menschen mit HIV sowie LSBT*IQ.
Wir bieten eine Vergütung in Anlehnung an den TVöD, einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz, ein gutes, teamorientiertes Arbeitsklima und wir fördern Fort- und Weiterbildung.
Ihre Bewerbung – in digitaler Form – richten Sie bitte bis zum 10.02.2019 an:

Aidshilfe Gießen e.V. Hans-Peter-Hauschild-Haus
Martin Klatt
Diezstr. 8
35390 Gießen
mk-ah-gi@t-online.de

Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens vernichtet bzw. gelöscht. Für weitere Fragen oder Informationen steht Ihnen Herr Klatt gerne zur Verfügung.

190129 Ausschreibung 04.2019 Soz.Arb., Päd.MA

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Abschied von Bernd Aretz

19.12.2018 | 
Björn Beck |

Nach seinem Tod am 23. Oktober 2018 wurde Bernd Aretz am 15. Dezember auf dem Alten St. Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg beigesetzt. Auf diesem historischen Friedhof mit vielen kulturhistorisch bedeutenden Gräbern, hat Bernd nun die „post-mortem-WG“ bezogen und befindet sich in allerbester Gesellschaft: Der Mitbegründer der Strukturellen Prävention und Vorstandskollege von Bernd bei der Deutschen Aidshilfe, Dr. Hans Peter Hauschild, liegt dort ebenso begraben, wie die Gebrüder Grimm.

Für den Vorstand der Deutschen Aidshilfe hielt Björn Beck eine kurze Rede, die Trauerrede hielt Professor Dr. Martin Dannecker, enger Freund und Wegbegleiter von Bernd Aretz. Beide Reden im Wortlaut:

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Wie Geht´s Euch? Online-Umfrage zum Wohlbefinden von LSBTIQ*

06.12.2018 | 
Björn Beck |

Die Professur für Sexualpädagogik und Diversität in der Sozialen Arbeit der Frankfurt University of Applied Sciences führt unter dem Motto „Wie geht´s Euch?“ in Kooperation mit verschiedenen Organisationen (u. a. Deutsche AIDS-Hilfe, HESSEN IST GEIL!, Schwulenberatung Berlin und Lesben Informations- und Beratungsstelle Frankfurt) derzeit ein Forschungsprojekt zur körperlichen und seelischen Gesundheit von LSBTIQ* durch.

In diesem Rahmen ist u. a. eine Online-Umfrage freigeschaltet. Mithilfe der Angaben in dieser Online-Umfrage  möchten wir eine Grundlage für die Optimierung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten für LSBTIQ* schaffen und politische Ansatzpunkte für die Verbesserung der Lebenssituation von LSBTIQ* liefern (z. B. im Hinblick auf mögliche Diskriminierungserfahrungen).

Macht mit bei einer Befragung von LSBTIQ* zu ihrem Wohlbefinden. Gefragt sind alle, die sich selbst als nicht-heterosexuell (lesbisch, schwul, bisexuell, queer, etc.) und/oder nicht cis-geschlechtlich (trans*, inter*, genderqueer, etc.) definieren. Die Befragung dauert 20-30 Minuten, ist vollständig anonym und geht um Themen wie körperliche Beschwerden, psychische Belastungen, Substanzkonsum, Diskriminierungserfahrungen und soziale Ressourcen.

www.frankfurt-university.de/Wohlbefinden-LSBTIQ

Mit den Ergebnissen sollen Beratungs- und Unterstützungsangebote für LSBTIQ* ausgebaut und weiter verbessert werden. Dafür ist Eure Unterstützung notwendig!

Selbstverständlich ist die Umfrage vollständig anonym, d. h. die Umfrage läuft über einen geschützten Server der Frankfurt University of Applied Sciences und es werden weder IP-Adressen gespeichert noch Cookies verwendet.

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