„In der Realität ist es doch bitteschön wesentlich konsensueller“

08.12.2017 | 
Gast-Autor_in |

Über Bondage, Konsensualität und die Verbindung, die zwischen Menschen entstehen kann, wenn sie auf Augenhöhe lustvolle Momente mit einander erleben.

Am 13.12.2017 um 20 Uhr findet im Trauma ein Bondage-Workshop mit der Hamburger Tunte James Bonne D‘Age statt. Wir haben vorab mit ihr gesprochen.

von Tamara Keuer

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Alte Strukturen aufbrechen

07.12.2017 | 
Gast-Autor_in |

Gesellschaftlich konservative Normen wieder anprangern

In der Marburger AIDS-Hilfe ging es bei einer Podiumsdiskussion am Nikolaustag vor allem um das verstaubte Konstrukt der Ehe und den Dissens zwischen „Ehe für alle“ und emanzipatorischer Queer-Bewegung.

Von Yannic Bakhtari

Marburg. War’s das jetzt? „Ehe für alle“ durchgesetzt und Diskriminierung von queeren Menschen hört mit einmal auf? Nein, denn die Ehe bleibt, egal für wen, zutiefst konservativ, sagen die Teilnehmer*innen der Podiumsdiskussion „Ehe für alle – war’s das?“.

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Epidemie der Einsamkeit?

07.12.2017 | 
Björn Beck |

Vorträge in Frankfurt und Marburg zur gesundheitlichen Benachteiligung schwuler Männer

Es erscheint paradox – die Gesellschaft hat sich schwulen Männern gegenüber dramatisch geöffnet. In den westlichen Demokratien fiel zunächst die Strafbarkeit schwuler Sexualität, dann setzte eine rechtliche Gleichstellung schwuler Partnerschaften mit der homosexuellen Ehe ein. Schwule gehören zu den „Bürgerrechts-Gewinnern“ der letzten Jahrzehnte, wie es der Gesundheitswissenschaftler Professor Rolf Rosenbrock ausdrückt.

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Zwischen Trauerflor und Federboa. Eine Reflexion.

06.12.2017 | 
Tarek Shukrallah |

Wenn wir über AIDS in den 90er Jahren sprechen, kommen wir nicht umhin uns mit Trauer und Kulturen des Trauerns innerhalb unserer Communities auseinanderzusetzen. Die AIDS-Krise hat aus der Vereinzelung der Erfahrung von Tod und Sterben in der eigenen sozialen Umwelt eine kollektive Erfahrung der Schwulen gemacht, die bis zum heutigen Tage das Bild unserer Szenen wesentlich prägt. Sie hat die Communities damit konfrontiert, dass die soziale Akzeptanz ihrer Lebenswirklichkeiten durch die heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft auf einem brüchigen Fundament steht. Einem, das jederzeit zu erodieren droht.

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Dabei wollte ich doch eigentlich nur die Welt retten. Über Aids, mein Leben und andere Krankheiten.

04.12.2017 | 
Björn Beck |

Felix hat geschafft, was wenige Menschen vorher geschafft haben: die laute, schrille, freche Showtranse Rosa Opossum aus Darmstadt war sprachlos und offenkundig gerührt von der Geschichte des jungen Mannes.

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