Tucké Royale (Berlin) Mit Dolores habt ihr nicht gerechnet – Ein jüdisch-queeres Rachemusical

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Wann:
17. April 2018 um 20:30 – 22:00
2018-04-17T20:30:00+02:00
2018-04-17T22:00:00+02:00
Wo:
Künstlerhaus Mousonturm
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
Deutschland

Im Schoß des osteuropäischen Judentums kommen im frühen20. Jahrhundert die Zwillinge Ida und Dolores auf die Welt – vermeintlich alsMädchen und Junge. Nach der Deportation ihrer Schwester durch das NS-Regimeschlägt sich Dolores bis in die deutsche Hauptstadt durch. Mit gefälschtenPapieren ausgestattet lebt sie in Berlin im queeren Untergrund und tritt imWintergarten-Varieté als Tänzerin auf. Berühmt und begehrt wegen ihrer schönenBeine verschafft sie sich Zugang zu den Kreisen der Logistiker des Holocaust,um im Zentrum der Macht erbarmungslose Rache an den Nazis zu üben. TuckéRoyale, bekannt als Musiker der BOIBAND und assoziiert am Studio Я des MaximGorki Theaters Berlin, kommt erstmalig an den Mousonturm! In „Dolores“ lässt erBiografien queerer jüdischer Widerstandskämpfer*innen miteinander verschmelzenund setzt dem Stereotyp jüdischer Ohnmacht und Wehrlosigkeit die ausnahmsloseVergeltung der deutschen Schuld entgegen.

ALL IN AB 14 JAHREN!

In Deutsch / Text und Regie: Tucké Royale / Co-Autor:Johannes Maria Schmit / Mit: Mathias Becker, Friedericke Miller, Oscar Olivo,Mehmet Yılmaz (Puppenspiel) / Musik: Ted Gaier, Yuriy Gurzhy, Angy Lord, PaulaSell / Bühne, Kostüme und Puppen: Josa Marx / Licht: Daniel Krawietz, FritzStötzner / Dramaturgie: Tobias Herzberg / Recherche/Künstlerische Mitarbeit:Mateusz Szymanówka * Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro /Die Produktion ist ein Projekt von Tucké Royale und dem Schwulen Museum /Berlin, gemeinsam produziert mit dem Studio Я des Maxim Gorki Theaters Berlin.In Koproduktion mit Kampnagel Hamburg und in Zusammenarbeit mit demPuppentheater Halle. Im Rahmen des Projekts „Queering Holocaust History“gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, sowie gefördert durch dieKulturbehörde Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung, Rusch Stiftung und RudolfAugstein Stiftung / Das Projekt „im*possible bodies. Performing sharingcelebrating. Festival für utopische Praxis“ wird gefördert durch dieKulturstiftung des Bundes und unterstützt durch die Freunde und Förderer desMousonturms e.V.

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