Calendar

Apr
19
Do
Jaamil Olawale Kosoko (New York) #negrophobia
Apr 19 um 20:00 – 22:00

Poet und Performer Jaamil Olawale Kosoko widmet„#negrophobia“ seinem ermordeten Bruder – eine von Schmerz getriebene Arbeitüber dessen gewaltsamen Tod. Im Versuch sich mit rassistisch motivierter Gewaltauseinanderzusetzen untersucht Kosoko die erotisch aufgeladene, historischgewachsene und gesellschaftlich tief verankerte Angst vor dem männlichenSchwarzen Körper. Das zwischen persönlicher Geschichte des Verlusts undgesellschaftlichem Anliegen navigierende Werk ist zugleich Lecture, Tanzstück,Drag-Performance und Installation. Gemeinsam mit Performancekünstlerin IMMA undKomponist Jeremy Toussaint-Baptiste konfrontiert Kosoko die Zuschauenden mit einerGesellschaft, in der Rassismus und Exotisierung vorherrschen und in der fürSchwarze Männer das Bewusstsein einer permanenten Lebensgefahr zurAlltagsrealität gehört.

InEnglisch / Creation, Concept, and Installation: Jaamil Olawale Kosoko /Dramaturg: Mersiha Mesihovic /


Performances: IMMA, Jeremy Toussaint-Baptiste, Jaamil Olawale Kosoko /Poetry  & Text: Jaamil Olawale Kosoko / Choreography by Jaamil OlawaleKosoko and IMMA / Decor & Set: Jaamil Olawale Kosoko and KateWatson-Wallace /
Costume: Jaamil Olawale Kosoko and IMMA / Sound Engineering, Technical Support,and Performance: Jeremy Toussaint-Baptiste / Sound Design: JeremyToussaint-Baptiste and Jaamil Olawale Kosoko / Lighting Designer: Serena Wong /Stage Manager: Leonie Wichmann / Video Design: James Doolittle, JeremyToussaint-Baptiste, and Jaamil Olawale Kosoko / Studio Assistants: Aaron PhilipMaier, Eli Tamondong / Das Projekt „im*possible bodies.
Performingsharing celebrating. Festival für utopische Praxis“ wird gefördert durchdie Kulturstiftung des Bundes und unterstützt durch die Freunde und Fördererdes Mousonturms e.V.

Apr
20
Fr
BOIBAND
Apr 20 um 20:00 – 22:00

2016 gründete sich die Subkultur-Supergroup BOIBAND,bestehend aus dem Radikal-Chansonnier Hans Unstern, dem Performance-WunderkindTucké Royale und dem selbsternannten 7-Billion Dollar-Face Black Cracker. Boymit „i“ steht für die Problematisierung von Mannsein als Penis-Talent, füreinen nachträglich erworbenen Stimmbruch, für die Selbstverständlichkeitschwangerer Daddies, für die Effeminisierung des Abendlandes und für dieGründung einer Stiftung, um Begrüßungsgeld an Trans*leute zu verteilen. Ihrenlässig empowernden Queer-Pop generiert BOIBAND aus dem Sound selbstgebauterHarfen, analogem Schlagzeug und genderpolitisch in die Zukunft blickendenTexten. Mit ihrem Debüt-Album „The Year I Broke My Voice“, dem „glamourösenSoundtrack einer queeren Pop-Utopie“ (Musikexpress) sind sie nun erstmals inFrankfurt zu Gast! Musik,Politik und Glamour at its best!

Das Projekt „im*possible bodies. Performing sharing celebrating. Festivalfür utopische Praxis“ wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundesund unterstützt durch die Freunde und Förderer des Mousonturms e.V.

Apr
21
Sa
Simone Dede Ayivi (Berlin) QUEENS
Apr 21 um 19:00 – 21:00

Wer will schon Prinzessin sein, wenn man seitJahrhunderten Königin ist? Auf allen Kontinenten existieren noch matriarchaleGesellschaften – außer in Europa. Welche vergangenen und gegenwärtigen Formendes Zusammenlebens gibt es, die in der patriarchal-westlichen Erzählung nichtvorkommen? Und welche Möglichkeiten ergeben sich aus diesen Konzepten vonGeschlecht und Familie für die Zukunft? „QUEENS“ ist ein interdisziplinärer undintersektionaler Theaterabend, der dem auf den Grund geht. Simone Dede Ayivisafrofeministische Performance baut ein Museum gestohlener Ideen und sucht darinnach Antworten auf die ältesten Fragen: Wer sind wir? Und wie wollen wir leben?

ALL IN AB 14 JAHREN!

In Deutsch / Konzept & Performance: Simone DedeAyivi / Bühnen- und Kostümbild: Elisabeth Gers / Lichtdesign: Rosa Wernecke /Sound & Musik: Katharina Pelosi / Video: Johanna Seitz / Assistenz / JenifaSimon / Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro / EineProduktion von Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen, koproduziert vonKünstlerhaus Mousonturm Frankfurt und SOPHIENSÆLE Berlin / Gefördert durch dieSenatsverwaltung für Kultur und Europa / Das Projekt „im*possible bodies.Performing sharing celebrating. Festival für utopische Praxis“ wirdgefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und unterstützt durch die Freundeund Förderer des Mousonturms e.V

APPROVED by FLC
Apr 21 um 21:00 – Apr 22 um 4:00

APPROVED by FLC
Die im wahrsten Sinne des Wortes APPROVED (bewährte) Party ist der schwule Fetisch und SM-Event in der Grande Opera Offenbach. Die Einlasskontrolle garantiert, dass nur Kerle in Fetischklamotten, gemäß FLC-Dresscode, an der Party teilnehmen. Umkleidemöglichkeiten stehen zur Verfügung.

Willkommen sind alle Kerle, die auf Fetisch abfahren und passend gekleidet sind. Die Ausstattung mit DARK ZONE, Käfigen, Andreaskreuzen, Slings, Gyn-Stuhl, Nassbereich und Bondage-Stuhl lassen keine Wünsche offen für diejenigen, die mehr als nur etwas trinken möchten.

Die Lage der Grande Opera in Offenbach mit ausreichend Parkplätzen (Nachttarif: € 5,00) vor Ort, der Nähe zum Bahnhof, Bus sowie S-Bahnanschluss erleichtern den Besuch. Kein Einlass für Personen unter 18 Jahren. – Play hard, play often but please play safe!

Samstag, 21. April 2018, Einlass ab 21.00 Uhr
Grande Opera, Christian-Pleß-Str. 11 – 13, 63069 Offenbach am Main
Eintritt an der Abendkasse: € 16,00 – Strikter Dresscode!

Alle Infos findest du auch auf www.flc-frankfurt.de

Jaamil Olawale Kosoko (New York) Séancers
Apr 21 um 21:00 – 23:00

“Whatdoes it mean to defend the dead? To tend to the Black dead and dying: to tendto the Black person, to Black people, always living in the push toward ourdeath?” – Christina Sharpe, In the Wake: On Blackness and Being

Schmerz, Verlust und das Entkommen sind die Themen vonJaamil Olawale Kosokos künstlerischer Auseinandersetzung. Seine jüngste Arbeit„Séancers“ betrachtet den US-amerikanischen „racialized body“ und seinepsychischen, spirituellen und theoretischen Strategien zur Bekämpfung rassistischerUnterdrückung und Verwundung. Mit Lyrik, Musik und diskursiven Elementenerforscht er Konzepte der Trauer, Auferstehung und paranormalen Aktivität.Seine autoethnografische Reise durch die amerikanische Geschichte und denKolonialismus führt ihn in surreale und fantastische Welten SchwarzerImagination. Eine eindringliche Séance, die flüchtige Existenzen undGenderkomplexitäten durchkreuzt.

In Englisch / Von: Jaamil Olawale Kosoko / Mit: JeremyToussaint-Baptiste, Jaamil Olawale Kosoko, Special Guest (tba) / Das Projekt“im*possible bodies. Performing sharing celebrating. Festival fürutopische Praxis“ wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes undunterstützt durch die Freunde und Förderer des Mousonturms e.V.

Apr
22
So
CreamTime – Selbstgebackener Kuchen
Apr 22 um 14:00 – 17:00

…. aber bitte mit Sahne!
Selbstgebackenes zum kleinen Preis!

Apr
23
Mo
Main Test
Apr 23 um 16:30 – 18:30

Das Beratungs- und Testangebot der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. zu HIV, Syphilis & Hepatitis B+C

Queergehört – Die Queere Ringvorlesung: Status: nicht vorhergesehen. Vom Trans*sein jenseits der Geschlechternormen
Apr 23 um 18:30 – 20:30

Empowerment-Workshopfür Trans*- und Nonbinary-Personen mit Gabriel_Nox Kohnke

DasRechtssystem, die Medizin und der Staat haben eine Idee davon, wieTrans*Personen leben, lieben und transitionieren sollen: Im sogenannten „Gegengeschlecht“verortet und das Stereotyp dessen anstrebend, im sogenannten“Zielgeschlecht“ hetero etc etc etc. Wessen Lebensweise und_oderIdentität davon abweicht, gilt schnell als „nicht richtig trans*“oder „nicht trans* genug“ – immer mal wieder auch innerhalb dertrans*-Szene. In diesem Workshop sprechen wir über individuelle Wege, trans* zuleben und_oder zu sein. Wir sprechen über das Treffen von Entscheidungen, dieim offenen Widerspruch zu gesellschaftlichen Erwartungen stehen. Wir tauschen unsaus und suchen gemeinsam nach Umgängen mit Situationen, in denen uns Umweltund_oder Umfeld gesagt haben, wer wir zu sein haben und_oder wie wir zu lebenhaben. Kurz gesagt sprechen wir über das Phänomen der Transnormativität, dasdie Normen und Regeln beschreibt, die bestimmen, was die Gesellschaft fürTrans*Personen vorsieht und was nicht (mehr). Herzlich eingeladen sind alle,die sich als non binary und_oder trans* verstehen – insbesondere die, die sichschon mal nicht trans* genug vorgekommen sind und_oder das Gefühl haben,Erwartungen auch mal nicht erfüllen zu wollen.

Apr
25
Mi
CuP (Gießen) Activating the Space
Apr 25 um 16:00 – 18:00

Studierende des Masterstudiengangs Choreographie und Performance der Justus-Liebig-Universität in Gießen setzen sich praktisch mit einigen Fragen, die das im*possible bodies-Festival aufwirft, auseinander. Gemeinsam finden sie Formate zum Nachdenken und zum Austausch über Themen, die zu diesem Zeitpunkt des Festivals bereits im Wonder-Inn beheimatet sind. Möglicherweise gibt es Lesungen, Diskussionen und Tanz. Ein offenes Try Out, bei dem alle willkommen sind.

MainTest – KISS
Apr 25 um 16:30 – 18:30

Das Beratungs- und Testangebot der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. zu HIV, Syphilis & Hepatitis B+C. In den Räumen des KISS: Wielandstr. 10-12, 60318 Frankfurt. Informationen unter http://main-test.de