Landespolitik demonstriert Offenheit

18.10.2018 |
Björn Beck |

Kandidat*innen-Forum zur Landtagswahl in Hessen

Am 25. September hatte der Landesverband der Aidshilfen in Hessen Parteienvertreter*innen zu einem Kandidat*innen-Forum in den Tagestreff bASIS in Frankfurt eingeladen.

Der Einladung gefolgt waren Madagalena Depta (Die Linke), Dr. Arijana Neumann (SPD), Kai Klose (Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen) und Rolf Würz (FDP). 

Das Forum bot Menschen, Gruppen und Initiativen der LSBTT*IQ-Community und anderer von HIV/Aids besonders betroffener gesellschaftlicher Gruppen den Raum, Politiker*innen der im Hessischen Landtag vertretenen Parteien Fragen zu stellen, aber auch Anliegen und Wünsche mitzuteilen.

Bereits in den Eingangsstatements machten die Kandidat*innen deutlich, dass es nicht nur um Toleranz gehen dürfe, sondern dass Menschen in ihrer Individualität grundsätzlich akzeptiert werden müssten.

Etwa 30 Menschen aus ganz unterschiedlichen Kontexten der Communities waren in die bASIS gekommen, um mit den Politiker*innen ins Gespräch zu kommen.

Auf die Frage nach struktureller Förderung der LSBTT*IQ-Community zur Professionalisierung und Vernetzung der Strukturen, antwortete der Landesvorsitzende der Grünen und Bevollmächtigte der Landesregierung für Antidiskriminierung und Integration, Kai Klose, dass Hessen erstmals eine strukturelle Förderung in den Haushalt aufgenommen habe: 200.000 € für 2018 und 300.000 € für 2019 für regionale Koordinationsstellen. Außerdem sei mit dem Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt endlich eine Förderung für Projekte der Communities gelungen. Der Aktionsplan war gemeinsam zwischen Landesregierung und Community entwickelt worden.

Arijana Neumann betonte, dass es wichtig sei Strukturen zu schaffen und zu fördern. Sie stehe für eine Verstetigung der hierzu notwendigen Haushaltsmittel ein, denn viele wichtige Projekte seien allein ehrenamtlich nicht dauerhaft zu leisten. Auch sei die Förderung aus kommunalisierten Landesmitteln kein dauerhaft tragfähiges Konzept: Landesmittel flößen so an wichtigen Trägern wie den lokalen Aidshilfen vorbei. Die Träger sollten wieder in eine direkte Förderbeziehung mit dem Land gesetzt werden.

Alle Politiker*innen unterstützten im Forum die Beibehaltung der Stabsstelle für Antidiskriminierung und Integration im Hessischen Sozialministerium, die mit der schwarz-grünen Landesregierung erstmals geschaffen wurde.

Aus dem Publikum wurde das Problem zu weniger Substitutionsangebote für Drogengebraucher*innen, insbesondere im ländlichen Raum, dargestellt. Betroffene haben zum Teil enorme Anfahrtswege, die oft mehrere Stunden in Anspruch nehmen. So müssen Tage um die Substitution herum gestaltet werden, was dann zu sozialer Isolation führt und die Aufnahme eines Jobs unmöglich macht. Gefordert wurde hier ein Aktionsplan, um von der Förderung aus kommunalisierten Landesmittel wegzukommen.

Magdalena Depta mahnte hierzu an, dass eine zu restriktive Drogenpolitik gemacht würde. Sie stehe für gute, lebensweltnahe Substitutionsangebote und Entkriminalisierung der Betroffenen. 

Die Politiker*innen baten in diesem Themenfeld die Community-Organisationen um engere Zusammenarbeit und die Expertise zur Konzeption entsprechender Angebote.

Zur Frage, ob Menschen in Haft Mittel zur Verhütung sexuell übertragbarer Infektionen bzw. saubere Spritzenbestecke zum „Safer Use“ angeboten werden sollten, forderte Rolf Würz, der Justizvollzug müsse sich an die Realitäten gewöhnen und entsprechend handeln. Wegschauen nach dem Motto „Es gibt nicht, was es nicht geben darf“ sei Realitätsverweigerung und nicht zielführend.

Ein weiteres Themenfeld, das im Forum angesprochen wurde, war Migration und der Zugang in das Gesundheitssystem. Ein junger Mann, der aufgrund Verfolgung seiner sexuellen Identität im Herkunftsland nach Deutschland geflüchtet ist, berichtete, dass er ohne Aufenthaltsstatus keinen Zugang zu Sprachkursen habe. Bei Arztbesuchen werde er von einer Stelle zur anderen geschickt, Behandlung bekäme er keine. Er wolle arbeiten und sich hier einbringen, aber das System ließe das nicht zu.

Die Vertreter*innen der Parteien zeigten sich hierzu verständnisvoll und bejahend zum Handlungsbedarf. Es brauche ein Umdenken in der Integrations- und Zuwanderungspolitik. Eine Politik, die darauf setzt, dass diese Menschen wieder in ihre Heimat zurückkehren, sei unrealistisch. Man müsse Menschen schnell den Zugang in die Gesellschaft und die Arbeitswelt eröffnen und sie so erfolgreich integrieren. 

In den Abschluss-Statements hatten die Politiker*innen nochmals die Gelegenheit eigene Schwerpunkte zu formulieren. Magdalena Depta sagte, sie wolle weiter gehen und auch Konzepte wie Wahlverwandtschaften fördern. Dr. Arijana Neumann betonte, der Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt sei ein guter Anfang, jetzt müsse er ankommen und gemeinsam mit der Community weiterentwickelt werden. Die Wahl in Hessen sei eine Grundsatzabstimmung für oder gegen ein buntes Hessen. Kai Klose versicherte, man bleibe gemeinsam an den Themen, “von unten“ organisiert, das sei besonders wichtig. Rolf Würz bekräftigte nochmals die Rolle der Community und die Förderung gerade kleinerer Gruppen zur Festigung der Strukturen in Hessen.

Dem Wahlaufruf der Parteien schließen wir uns gerne an. Jede Stimme zählt und jede Stimme für eine demokratische Partei ist eine Stimme gegen Rechtspopulismus.

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Kandidat*innenforum der AIDS-Hilfen zur Landtagswahl

13.09.2018 |
Florian Beger |

Der Landesverband der hessischen AIDS-Hilfen veranstaltet ein Forum mit Kandidat*innen zur Landtagswahl 2018.

Kandidat*innenforum zur Landtagswahl 2018
Dein Land. Deine Community. Deine Fragen.
Dienstag, 25. September 2018
19 Uhr
Tagestreff bASIS, Lenaustraße 38 (Hinterhaus), 60318 Frankfurt

Autoritäre Populisten prägen gegenwärtig nicht nur Wahlkämpfe – mit ihren Parolen der Ausgrenzung gegen gesellschaftliche Minderheiten treiben sie auch die Politik anderer Parteien in eine schädliche Richtung. Dabei vertreten sie selbst nur eine Minderheit der Wähler. Die hessischen AIDS-Hilfen möchten daher Angehörigen der von HIV/AIDS hauptsächlich betroffenen Gruppen die Möglichkeit bieten, Politikern ihre Wünsche und Sorgen zu nennen. Bei einem Kandidatenforum zur Landtagswahl werden Themen besprochen, die Angehörige der LSBT*I-Community, Drogen gebrauchende Menschen und Migrantinnen und Migranten betreffen.

Seitens der Parteien nehmen teil:

  • N.N. (CDU)
  • Dr. Arijana Neumann (SPD)
  • Kai Klose, Landesvorsitzender (Grüne)
  • Magdalena Depta (Die Linke)
  • Rolf Würz (FDP)

Mit dem Kandidat*innenforum soll ein Beitrag dazu geleistet werden, die gesellschaftliche Marginalisierung von Minderheiten zu überwinden. Es geht darum, die politischen interessen auch dieser Gruppen selbstbewusst zu vertreten. Denn Marginalisierung, Ausgrenzung, Diskriminierung machen krank. Nur wer in gesellschaftlichen Verhältnissen lebt, in denen er oder sie Respekt und Anerkennung erfährt, kann sich auch um die eigene Gesundheit kümmern. Für die Präventionsarbeit der AIDS-Hilfen hat der Einsatz für Akzeptanz und Respekt daher eine große Bedeutung.

Zu den landespolitischen Anliegen der Hauptbetroffenengruppen zählen eine humane Flüchtlingspolitik, die Verbesserung des Hilfsangebotes für Drogen gebrauchende Menschen und eine Fortsetzung der Gleichstellung von LSBT*I.

Alle Interessierten sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung nicht nötig.

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Kampagne zur Begleitung der Landtagswahl: LGBT* – Life gets better together

19.07.2018 |
Björn Beck |

Zum CSD Frankfurt stellt HESSEN IST GEIL! die eine Begleitkampagne zur Landtagswahl in Hessen vor. Unter dem Motto „LGBT* – Life gets better together“ kommen Menschen aus der LBGT*IQ-Community mit Appellen an die Community, die Gesellschaft und die Politik zu Wort.

Foto: Michael Spengler

Inspiriert wurde die Kampagne von „Travestie für Deutschland“ und der Koordinator von HESSEN IST GEIL! Björn Beck sagte dem GAB-Magazin dazu: „Gut gefallen hat uns die Aktion „Travestie für Deutschland“ zur letzten Bundestagswahl, wo Polit-Tunten auf Plakaten Statements gegen den Rechtsruck gebracht haben. Wir fanden das eine spannende Idee, dass Leute aus der Community ein Statement für Vielfalt, Akzeptanz und Solidarität in der Gesellschaft abgeben. Und wir wollen zeigen, warum es sich lohnt, solidarisch zu sein. So entstand der Slogan „LGBT* – Life gets better together“.“

„Uns war wichtig, ein authentisches Bild der Community zu zeigen und dass die Menschen ihre Erfahrungen erzählen. Beim diesjährigen IDAHOBIT haben wir Leute angesprochen und gecastet, und das hat regen Anklang gefunden. Ein paar bekannte Gesichter sind dabei, Bernd Aretz zum Beispiel, Jannis von den Rainbow Refugees Frankfurt, HaLu Landvogt vom Lauf für mehr Zeit oder auch das Plusize-Model Claus Fleissner,“ berichtet Björn zum Hintergrund der Kampagne

Die Kampagne wird landesweit zu sehen sein, auf Plakaten und Postkarten – und natürlich auf den einschlägigen Portalen der Community.

Entworfen und umgesetzt wurde die Kampagne gemeinsam mit der Agentur 100 Grad in Frankfurt und dem Fotografen Michael Spengler, die uns mit ihrem tollen Engagement dieses Projekt erst ermöglicht haben. Wir bedanken uns bei diesem großartigen Team der Agentur für die geile Zusammenarbeit.

„Wir würden uns ganz besonders freuen, wenn sich viele noch an der Kampagne beteiligen. Wir haben einen Rahmen für Facebook-Profilbilder gestaltet und diese Bilder können natürlich auch auf anderen (Chat-)Portalen genutzt werden. Es wäre GEIL!, wenn wir damit eine große Bewegung für Solidarität und Vielfalt in HESSEN zur Landtagswahl auf die Beine gestellt bekommen“, appelliert Björn an die Community.

Auf der Seite LBGT* hier auf unserem Blog stellen wir die Protagonist*innen vor.

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GEILES SOMMERCAMP!

12.06.2018 |
Björn Beck |

In diesem Jahr wird es zum ersten Mal ein HESSEN IST GEIL!-SommerCamp geben. Wir werden gemeinsam grillen, in Workshops arbeiten und lernen und auch feiern.

Wenn Du Interesse hast, merke Dir den Termin bereits vor, denn die Plätze sind begrenzt.

17. bis 19. August 2018 in Taunusstein.

Es wird Workshops zu Coming Out, Diskriminierung in Sprache (und wie man es anders machen kann), Poetry Slamming und Geschichten schreiben, Safer Sex 3.0 und einen Drag-Workshop geben. Vielleicht sogar noch mehr.

Vorläufiges Programm (Beschreibungen zu den Workshops weiter unten)

Freitag, 17. August 2018
ab 16 Uhr Anreise
17:30 Begrüßung und Einführung in das Wochenende
18:00 Vortrag „Sex, Scham und Schuldgefühle – Die Instrumentalisierung von Aids gegen die schwule Emanzipation“ (Mario Ferranti)
19:30 gemeinsames Grillen

Samstag, 18. August 2018
08:30 – 09:30 Frühstück
10:00 – 13:00 Parallele Workshops
1) Vorbereitung des Mittagessens (3-5 Personen)
2) „Sprachliche Diskriminierung und inklusive Sprache verstehen“ (Muriel Aichberger)
3) „Coming Out“ (Tarek Shukrallah)
13:30 – 14:30 Mittagessen
15:00 – 18:00 Parallele Workshops
1) „Poetry Slam Schreibworkshop“ (Sven Hensel)
2) „Drag Lab“ (Kitty Bambule)
18:30 – 19:30 Abendessen
ab 19:30 gemeinsame Abendgestaltung

Sonntag, 19. August 2018
08:30 – 09:30 Frühstück
10:00 – 12:30 Parallele Workshops
1) Vorbereitung des Mittagessens (3-5 Personen)
2) „Safer Sex 3.0“ (Julian Fischer)
13:30 – 14:30 Mittagessen
14:30 – 15:30 Abschlussrunde, Feedback, Abreise

Für die Teilnahme erheben wir einen Unkostenbeitrag von 30€ (für die Verpflegung), erstatten dafür aber anfallende Fahrtkosten.

Anmeldung per Mail an bjoern.beck (a) hessen-ist-geil.de

Datenschutzhinweis:
Für die Anmeldung und Teilnahme am SommerCamp ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Die Veranstalterin weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten der Teilnehmenden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben werden. Nach Beendigung der Veranstaltung werden die Daten vollständig gelöscht.

 

Inhalte der Workshops:

„Sprachliche Diskriminierung und inklusive Sprache verstehen lernen“ (Muriel Aichberger)
Sprache beeinflusst unser Denken. Durch sie entstehen Bilder in unserem Kopf, die unsere Gedanken formen. Gleichzeitig ist Sprache unser wichtigstes Kommunikationsmittel. Daher lohnt sich ein Blick darauf, wie Diskriminierung und Sprache im Alltag zusammenhängen. Warum „stehen wir unseren Mann“, aber „heulen wie ein Mädchen“? Wieso gibt es überhaupt Diskriminierung, hat sie vielleicht einen gesellschaftlichen Sinn? Wie kann ich mich dagegen wehren, und selbst vermeiden diskriminierend zu sprechen? Der Workshop gibt mit einer Mischung aus wissenschaftlichem Ernst und lockerem Humor Tips und Tricks für eine diskriminierungssensible Sprache und bessere Kommunikation miteinander.

Muriel (34) wohnt in München. Er ist Speaker und Trainer für Unternehmen, Universitäten und Vereine, die er zu den Themen Diversity, Equality und Inclusion berät. Daneben ist er Kunst-, Medien- und Sozialwissenschaftler, arbeitet zu Männlichkeiten und beschäftigt sich mit der Schnittstelle zu non binären Geschlechtern. Seit seiner Jugend unterstützt er die LGBT*IAQ+ Community durch seine ehrenamtlichen Tätigkeiten.

„Coming-out“ (Tarek Shukrallah)
Beschreibung folgt

Poetry Slam Schreibworkshop“ (Sven Hensel)
Überall im deutschsprachigen raum gibt es sie: Die Dichter*innenwettstreite, bei denen man fünf Minuten, einen Text und eine Bühne hat, um alles zu sagen was man möchte. Bei diesem Workshop bringt euch Sven Hensel, selbst umtriebiger und erfahrener Poetry Slammer, bei, wie man einen Slamtext schreiben und perfomen könnte. Wir machen Schreibspiele, reden über Textansätze und -struktur und bringen eure Worte zu Papier!

(Max. 10 Teilnehmer*innen)

„Drag Lab“ (Kitty Bambule)
Durch die Kunstform Drag ist es möglich die eigene Persönlichkeit zu erforschen, verändern und zu erweitern. Grundsätzlich ist Drag dabei sehr individuell, wie ein Fingerabdruck.
Im Workshop wird es einen Teil zu den Hintergründen und auch politischen Dimension von Drag geben, sowie einen praktischen Teil: Make-up, die 3 Ps, Drag it UUUUUP!“

Kitty Bambule ist eine Drag Queen aus Frankfurt, studiert Politikwissenschaft in Frankfurt und ist Ehrenamtlerin bei den Love Rebels, sowie Referette im autonomen queerfeministischen Referat der Goethe-Uni. Sie ist ein Multi-Talent: Showgirl, Designerin, Aktivistin und hat sogar schon mal beim Augenarzt am Empfang gearbeitet. Einfach eine heisse Tussi, diese Frau Bambule.

„Safer Sex 3.0“ (Julian Fischer)
Lust und Spaß gehören zum Sex. Aber wie sieht es mit HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen aus? Welche Möglichkeiten habe ich, mich zu schützen? Safer Sex 3.0 zielt auf die drei Säulen der Prävention. Längst ist nicht mehr nur das Kondom, sondern auch Schutz durch Therapie und die PrEP (Prä-Expositions-Prophylaxe) gleichwertige Safer Sex Strategien. In diesem Workshop wollen wir uns mit den verschiedenen Safer Sex Strategien beschäftigen und welche individuellen Hindernisse uns entgegenstehen, einerseits auf unsere Gesundheit zu achten und andererseits unsere Lust selbstbestimmt zu leben. 

Julian Fischer ist Mitarbeiter im Bereich Prävention, koordiniert die Love Rebels, das Safer Sex Team der AIDS-Hilfe Frankfurt und hat einen Master in Soziologie. 

 

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LGBT* – Life gets better together

15.05.2018 |
Björn Beck |
Solidarität und Akzeptanz sind die bindenden Kräfte einer offenen, lebendigen und gut funktionierenden
Gesellschaft – nicht nur im Großen, sondern gerade auch im Kleinen.
Im Oktober wird in Hessen ein neuer Landtag gewählt und auch hier stellen sich reaktionäre Kräfte zur Wahl, die gegen mehr Sichtbarkeit von LGBT*IQ, gegen Akzeptanz von Vielfalt und Lebensweisenakzeptanz arbeiten. Die Kampagne „LGBT* – Life gets better together“ soll auf Plakaten, mit Anzeigen und in den Sozialen Medien ab dem Sommer bis zur Landtagswahl für Akzeptanz und Sichtbarkeit von LGBT*IQ in der Gesellschaft werben.
 
Gemeinsam wollen wir ein Zeichen für mehr Zusammenhalt und Wertschätzung in den Communities und der Gesellschaft setzen. Deshalb laden wir Dich ein, Teil einer hessenweiten Kampagne für mehr Toleranz, Akzeptanz und Vielfalt in der Gesellschaft und in unseren Communities zu werden – und mit deinem Portrait und Statement ein klares Bekenntnis dafür abzugeben.
 
Um eine möglichst große Auswahl an unterschiedlichsten Gesichtern und Typen aus der Community zu generieren, findet im Rahmen des IDAHOBIT 2018 zwischen 15 und 20 Uhr im „HESSEN IST GEIL!“-Pavillon auf der Hauptwache in Frankfurt ein Casting bzw. Auswahl-Shooting statt.
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