CSD Darmstadt – Du geiles! Ding

18.08.2015 |
Björn Beck

– von Leon Reinel

Oh what a day! Was für ein Tag! Der CSD Darmstadt 2015 war ein voller Erfolg: Politisch, bunt, stolz – einfach geil! Unter dem Motto „Wir können auch anders!“ hat am Samstag um zwölf Uhr der südhessische CSD mit der Demo-Parade bei sehr gutem Wetter begonnen. Die Stimmung war von Anfang an super; auf dem Weg durch die Innenstadt hat der schillernde Demonstrationszug mit gut 500 Teilnehmer_innen für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Den Anfang machte eine menschliche Regenbogenflagge: Etliche Köpfe wurden verdreht als vier viel Haut zeigende Engel die Straße entlang stöckelten. Auf dem zentralen Luisenplatz fand die Zwischenkundgebung statt, bei der unter anderem die fabulöse Rosa Opossum eine kämpferische Rede für mehr Akzeptanz und gegen Homo- und Transphobie hielt.
Als die Demo-Parade dann auf dem Riegerplatz angekommen war, füllte sich dieser rasend schnell und das Bühnenprogramm konnte beginnen. Hierbei ging der Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, Jochen Partsch, auf die von Mitgliedern des queeren Kulturvereins vielbunt e.V. gestellten Forderungen ein. Er sagte zu, sich für ein Denkmal für die verfolgten und gedemütigten Homosexuellen sowie die Stärkung der Möglichkeiten queerer Kultur in Darmstadt einsetzen zu wollen. Die unnachahmliche Aurora DeMeehl leitete dann durch ein vielfältiges Nachmittagsprogramm mit politischer Talkrunde genauso wie Musik und Showeinlagen. Währenddessen konnte sich die bunte und gut gelaunte Meute an verschiedensten Ständen mit Informationen, regenbogenfarbenen Accessoires und Nahrung eindecken und die ausgelassene Stimmung genießen. Hier kam natürlich auch die Aids Hilfe Hessen mit der Hessen ist GEIL! Kampagne nicht zu kurz: Darmstadt ist ein gutes Stück geiler! geworden, die glücklichen Gewinner unseres Wissensquiz‘ tragen nun mit Stolz die Geilheit in die Stadt.
Nach einem furiosen Abendprogramm, das sich Rosa Opossum unter die Fittiche gerissen hatte, ging es dann zur Aftershowparty in die Goldene Krone, wo bis in die frühen Morgenstunden getanzt, geflirtet und vielleicht auch die ein oder andere Nummer ausgetauscht wurde.

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