Beiträge zum Thema AIDS-Hilfe Marburg

Schwule Einsamkeit

18.12.2017 | 
Gast-Autor_in |

Der Berliner Philosoph Christopher Izgin zeigt bei einem Vortrag mit anschließender Diskussion des Autonomen Schwulenreferats Marburg auf, dass Diskriminierung und Gewalterfahrungen krankmachen können – körperlich wie seelisch.

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„In der Realität ist es doch bitteschön wesentlich konsensueller“

08.12.2017 | 
Gast-Autor_in |

Über Bondage, Konsensualität und die Verbindung, die zwischen Menschen entstehen kann, wenn sie auf Augenhöhe lustvolle Momente mit einander erleben.

Am 13.12.2017 um 20 Uhr findet im Trauma ein Bondage-Workshop mit der Hamburger Tunte James Bonne D‘Age statt. Wir haben vorab mit ihr gesprochen.

von Tamara Keuer

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Alte Strukturen aufbrechen

07.12.2017 | 
Gast-Autor_in |

Gesellschaftlich konservative Normen wieder anprangern

In der Marburger AIDS-Hilfe ging es bei einer Podiumsdiskussion am Nikolaustag vor allem um das verstaubte Konstrukt der Ehe und den Dissens zwischen „Ehe für alle“ und emanzipatorischer Queer-Bewegung.

Von Yannic Bakhtari

Marburg. War’s das jetzt? „Ehe für alle“ durchgesetzt und Diskriminierung von queeren Menschen hört mit einmal auf? Nein, denn die Ehe bleibt, egal für wen, zutiefst konservativ, sagen die Teilnehmer*innen der Podiumsdiskussion „Ehe für alle – war’s das?“.

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Zwischen Trauerflor und Federboa. Eine Reflexion.

06.12.2017 | 
Tarek Shukrallah |

Wenn wir über AIDS in den 90er Jahren sprechen, kommen wir nicht umhin uns mit Trauer und Kulturen des Trauerns innerhalb unserer Communities auseinanderzusetzen. Die AIDS-Krise hat aus der Vereinzelung der Erfahrung von Tod und Sterben in der eigenen sozialen Umwelt eine kollektive Erfahrung der Schwulen gemacht, die bis zum heutigen Tage das Bild unserer Szenen wesentlich prägt. Sie hat die Communities damit konfrontiert, dass die soziale Akzeptanz ihrer Lebenswirklichkeiten durch die heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft auf einem brüchigen Fundament steht. Einem, das jederzeit zu erodieren droht.

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IDAHOBIT* 2016 – Mittelhessen geht steil!

15.05.2016 | 
Tarek Shukrallah |

Es ist wieder so weit! Zum jetzt elften Male findet am 17. Mai 2016 der „Internationale Tag gegen Homo-, Trans*- und Bi*phobie“, kurz: IDAHOBIT*, statt. Es ist ein Tag zum Resümieren, ein Tag zum Innehalten, und auch ein Tag um laut zu sein, Gesicht zu zeigen und für eine gerechtere Gesellschaft zu kämpfen.

Die schwule Emanzipationsbewegung hat in den vergangenen Jahrzehnten augenscheinlich fast alles erreicht. Manche meinen sogar, es gebe nur noch den letzten Schritt zur rechtlichen Gleichstellung der Homosexuellen mit den Idealen der Heterosexuellen und ihrer Ehe zu erkämpfen. Dabei vergessen wir zu oft die Konsequenzen dieser Politiken:

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